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Gesundheit: So senken Sie Ihren Blutdruck ohne Medikamente

Ein gesunder Lebensstil senkt den Blutdruck. Arzt Jonathan Häußer weiß, welche kleinen Schritte einen großen Unterschied machen.

Große Verhaltensänderungen fallen uns oft schwer. Und wie viel Einfluss haben wir wirklich auf unsere Gesundheit? Mehr als wir denken! Greifen wir das Beispiel Bluthochdruck heraus. Bluthochdruck ist weit verbreitet. Etwa 20 bis 30 Millionen Deutsche sind davon betroffen. Und es ist keineswegs eine Erkrankung, die nur alte Menschen betrifft.

Wie viel wir mit unserem Lebensstil ausrichten können, spiegelt sich auch in den offiziellen Empfehlungen wider. Wenn Bluthochdruck festgestellt wird, soll dieser erst mal nicht mit Medikamenten behandelt werden. Am Anfang – und auch danach – sind Lebensstilveränderungen der wichtigste Baustein. Doch was gehört alles dazu?

Schon Spaziergänge und die Fahrradfahrt zur Arbeit helfen

Genug Bewegung ist der erste Baustein. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, kann allein dadurch schon seinen Blutdruck senken. Dabei muss es noch nicht einmal Sport im engeren Sinne sein. Schon Alltagsaktivitäten wie ein zügiger Spaziergang und Fahrradfahren zur Arbeit helfen. Dabei können es auch einfache Dinge sein, wie die Treppen statt den Fahrstuhl zu nehmen und bei der Busfahrt schon eine Station früher auszusteigen.

Die zweite wichtige Komponente bei der körperlichen Aktivität ist das Krafttraining. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Krafttraining auch unabhängig von Ausdauertraining einen Nutzen bei Bluthochdruck hat. Das gilt auch für verschiedene andere Erkrankungen wie Diabetes oder Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Viel Obst und Gemüse sind nie falsch

Genauso hilft gesundes Essen, den Blutdruck zu senken. Hier hat sich eine mediterrane Ernährung als nützlich erwiesen. Dazu gehören viel Obst und Gemüse, Olivenöl und Fisch, dafür aber wenig Fleisch und Wurst.

Zudem kann weniger Kochsalz den Blutdruck senken. Auch bei anderen Krankheiten hilft eine gesunde Ernährung, die genauen Empfehlungen können etwas variieren. Aber mit viel Obst und Gemüse kann man grundsätzlich nichts falsch machen.

Schlaf ist unersetzlich

Im Gegensatz zu einer gesunden Ernährung treibt Stress den Blutdruck eher nach oben. Daher können auch Entspannungsverfahren helfen, den Blutdruck zu senken. Ähnlich sieht es beim Schlaf aus. Schlaf ist unersetzlich. In der Nacht regenerieren wir und unser Gehirn gönnt sich mal eine Ruhepause.

Beim Schlafen kommt es nicht nur auf die Dauer, sondern auch auf die Qualität an. Generell werden sieben bis neuen Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen. Wer weniger als acht Stunden pro Nacht schläft, hat ein erhöhtes Blutdruckrisiko.

Mit kleinen Schritten anfangen

Wie kannst du dir aber einen gesunden Lebensstil aneignen? Es ist wichtig, klein anzufangen. Mache kleine Schritte, anstatt gleich den ersten Schritt zu groß zu wählen. Wenn du beim ersten Schritt scheiterst, ist das demotivierend.

Besser ist, wenn du auf der Erfolgstreppe eine Stufe nimmst. Gehe immer nur eine Sache an, sonst bist du schnell überfordert. Und du darfst Erfolge feiern! Belohne dich, wenn du deine Ziele erreicht hast.

Messbare Ziele wählen

Dafür ist es gut, wenn deine Ziele nicht nur erreichbar, sondern auch messbar sind. Anstatt als Ziel „Ich möchte mich mehr bewegen“ zu wählen, ist das Erreichen eines Zieles wie „Ich möchte zweimal pro Woche 30 Minuten spazieren gehen“ viel konkreter und besser überprüfbar. Es hilft, wenn du dich für einen solchen Spaziergang mit jemandem verabredest oder möglichst vielen anderen davon erzählst. Dann fühlst du dich auch deinem Ziel mehr verpflichtet.

Scheitern ist normal. Niemand ist perfekt. Aber gib nicht auf! Aufstehen und Krone richten! Es ist erlaubt, andere um Hilfe zu bitten, wenn du es allein nicht schaffst. Stell dir vor, wie schön es ist, wenn du dein Ziel erreicht hast! Große Veränderungen beginnen mit einem ersten kleinen Schritt.

Jonathan Häußer ist Arzt und Sportwissenschaftler und fühlt sich vor allem in der Sport- und Ernährungsmedizin zu Hause. In seiner Freizeit ist er auch selbst sehr aktiv. Wenn er nicht gerade bei der Arbeit ist oder durch den Wald läuft, ist er häufig im ICF Hamburg zu finden.

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Gefühle wahrnehmen: Wie eine Therapie Rolf hilft, nicht mehr auszurasten

Rolf schreit seine Kinder an und zockt abends lieber mit einem Bier am PC, statt sich mit seiner Frau zu unterhalten. Erst eine Therapie führt ihn zur Wurzel des Problems – tief vergraben in seiner Familiengeschichte.

Dass er seine Kinder anschreit, kam früher fast nie vor. Auch nicht, dass er bei der Arbeit montags schon das Wochenende herbeisehnt. Oder am Abend am liebsten mit einem Bier am PC zockt, statt mit Martina über den Tag zu reden.

Doch in Rolfs Leben hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert: das neue Haus, das die Bank zu 80 Prozent finanziert hat; seine Beförderung zum Teamleiter, der nun Verantwortung für zwölf Kollegen trägt und direkt an die Geschäftsführung berichtet; seine Eltern, die im Ruhestand zunehmend seine Hilfe brauchen; und seine Ehrenämter in der Kirchengemeinde und im Klimaschutz, die während der Pandemie deutlich aufwendiger wurden.

Widerwillig geht Rolf zur offenen Männergruppe

Wenn Martina, mit der Rolf seit 14 Jahren verheiratet ist und die Kinder Robin (11) und Clara (9) hat, ihn auf seine gereizte und abweisende Art anspricht, winkt der 42-Jährige nur ab. Es sei halt „aktuell alles ein bisschen viel“, aber nach dem Sommer werde es besser, wenn in der Firma die Umstrukturierung abgeschlossen sei und in der Klimaschutzinitiative andere Ehrenamtliche ihm Aufgaben abnähmen. Und überhaupt, was sie immer gleich habe.

Als nach dem Sommer nichts besser ist und Martina zunehmend bemerkt, dass Rolf nur noch unruhig schläft und vermehrt Alkohol trinkt, drängt die Erzieherin darauf, dass ihr Mann sich helfen lässt. Eher widerwillig besucht er meine offene Männergruppe, ist dann aber beeindruckt von der Offenheit, mit der sich Männer hier zeigen, den Themen der Männer, die ihn alle an ihn selbst erinnern, und der Klarheit, mit der ich die Gruppe führe.

Gespräche galten als „vertane Zeit“

Nach dem Abend spricht mich Rolf an und vereinbart einen Termin mit mir für ein Einzelgespräch. Auch hier kommt er sich zunächst wieder komisch vor, weil sich „hier ja alles um mich dreht“. Schnell wird klar, dass das dritte von vier Geschwistern mit Sätzen wie „Nimm dich nicht so wichtig!“ oder „Stell dich nicht so an!“ in einem kleinen Handwerksbetrieb aufgewachsen ist.

Zeit war immer knapp, die Kunden gingen vor und Gespräche galten als „vertane Zeit“. „Eigentlich habe ich immer nur funktioniert und geschaut, dass ich keinen Ärger mache und keinen Ärger kriege“, fasst Rolf diese Kindheit zusammen. Ich spiegele ihm, dass all diese Sätze aus dem Elternhaus Imperative waren, also Aufforderungen in Befehlsform. So habe er verinnerlicht, sich selbst herumzukommandieren.

Gefühle nicht wahrgenommen

Und ohne Gesprächskultur habe er auch nicht gelernt, zu reflektieren, in sich hineinzuhören und seine Befindlichkeiten und Gefühle wahrzunehmen und zu spüren. Denn unsere Gehirne sind sehr intelligent organisiert und lernen schnell: Wenn Gefühle dauerhaft ignoriert werden, meldet sie unser Gehirn nicht mehr unserem System, sondern schiebt sie in unser Unterbewusstsein, wo sie sich unserer Kontrolle entziehen.

Rolf bestätigt, dass er oft nichts fühlt und deshalb auch seine Befindlichkeiten nicht artikuliert. Ich widerspreche. Er fühle sehr wohl, nehme das aber nicht mehr wahr, weil er sich – bzw. sein Gehirn ihm – das abtrainiert habe.

„Deine Trauer und deine Tränen sind willkommen“

Nun schweigt der 42-Jährige lange, seine Haltung verändert sich und seine Mimik zeigt Trauer. Als ich das ausspreche, kommen Rolf die Tränen. Und sofort meldet sich auch seine Scham, indem er die Tränen wegwischt und versucht, einen Witz zu machen, mit dem er seine Situation ins Lächerliche ziehen will.

Ich halte dagegen: „Deine Trauer und deine Tränen sind willkommen, Rolf, du machst gute Arbeit.“ Und gemeinsam sitzen wir da, schweigen und jegliche Macher-Allüren fallen von dem Familienvater ab.

„Was treibt dich an, Rolf?“

Beim nächsten Termin wirkt Rolf schon gelöster. Er habe sich auf den Termin gar gefreut. Er sei gespannt, was er heute über sich erfahre, und macht auch gleich ein Angebot: In seinem christlich geprägten Elternhaus sei immer klar gewesen, dass man „nicht für sich selbst lebt, sondern für den Dienst am Nächsten“. Nun nehme er wahr, dass ihn dieser Anspruch überfordere, weil er gelegentlich einfach zu erschöpft sei, für das Gemeindefest Helfer zu gewinnen und einzuteilen oder in seiner Klimaschutzinitiative noch Unterlagen zu lesen, Protokolle zu schreiben und ein Pressegespräch vorzubereiten.

„Was treibt dich an, Rolf?“, frage ich den Ingenieur, und er scheint fast in seinem Korbsessel zu versinken, ehe zögerlich seine Antwort kommt: „Ich möchte halt niemanden vor den Kopf stoßen.“ Und als ich weiterfrage, kommen Variationen dieser Aussage. Schließlich biete ich ihm eine Antwort an: „Rolf, kann es sein, dass du geliebt werden möchtest?“ Und wieder verrät seine Mimik viel Trauer und wir schweigen gemeinsam.

Im Wettbewerb um die Gunst von Vater oder Mutter

Nun erzählt der Macher aus seiner Kindheit. Wie er um die Anerkennung der Eltern buhlen musste. Wie die Geschwister im Wettbewerb um die Gunst von Vater oder Mutter standen, denen nahezu nie ein Lob über die Lippen kam, nach dem alten schwäbischen Motto: „Nicht geschumpfen ist Lob genug.“

Rolf erinnert sich, dass im elterlichen Betrieb Geld offenbar immer wieder mal knapp war, weil Kunden insolvent gingen und Rechnungen nicht bezahlten oder der Vater zu viele Leistungen zu preisgünstig erbrachte. Rolf muss lachen, als ich ihm die Parallele aufzeige, dass offenbar auch sein Vater von jedermann geliebt werden wollte.

Immer besser kommt der Familienvater nun in seine Gefühle und kann sie benennen: Trauer, dass zu Hause so wenig Raum für Gespräche und Reflexion war. Wut, dass ihm niemand beigebracht hat, seine Bedürfnisse zu spüren und sie äußern zu dürfen. Aber auch Freude, dass er jetzt bei mir sitzt, das neue Verhalten trainiert und damit neue Erfahrungen sammelt bei der Arbeit, in der Familie und in seinen Ehrenämtern.

Rückfall löst Panik aus

Nun verlängert er die Abstände, in denen er in die Therapie kommt. Stößt ihm im Alltag etwas unangenehm auf, dann muss er nicht mehr sofort heftig reagieren, sondern begnügt sich mit dem Wahrnehmen, dass jetzt offenbar gerade wieder etwas schiefläuft. Dann nimmt Rolf bewusst Geschwindigkeit aus der Situation oder stoppt sogar ganz, um innezuhalten, wahrzunehmen und zu atmen. Gelegentlich muss er sogar innerlich lächeln, weil er sich dabei auf die Schliche kommt, in sein altes Muster zu rutschen.

Einmal geschieht dies tatsächlich in seiner Kirchengemeinde und er pampt Mitstreiter an, weil sie ein wichtiges Detail vergessen haben. In seiner Panik ruft er mich an und sitzt bereits am nächsten Tag bei mir. Ich lasse ihn erzählen, wie es zu der Situation kam, und schon in seiner Schilderung nimmt er wahr, wie er „gelbe Warnschilder“ ignoriert hat. „Du warst dir zu sicher, mit deiner Veränderung ‚durch‘ zu sein“, spiegele ich ihm und frage ihn, wann er mal „etwas Wichtiges vergessen“ hat. Sofort fallen ihm drei Beispiele aus jüngster Zeit ein. Beim nächsten Treffen in seiner Gemeinde will Rolf seinen Mitstreitern von seinen Versäumnissen berichten und um Verzeihung für seinen Ausraster bitten. Dieser dient ihm nun vor allem dafür, dauerhaft mit sich selbst achtsam zu sein.

Leonhard Fromm (58) ist Gestalttherapeut und Männer-Coach. Der zweifache Vater lebt in Schorndorf bei Stuttgart und macht (Gruppen-)Angebote in Präsenz und online. derlebensberater.net

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Wissenschaftlich nachgewiesen: Mit diesen drei einfachen Übungen werden Sie glücklicher!

Glücklichsein lässt sich trainieren. Coach Michael Stief erklärt, wie ein Happiness-Workout zu dauerhaftem Glück führen kann.

Glück ist keine Glückssache: Wie beim Tanzen, Singen oder Musizieren braucht es Übung, um das Geschick und die Fitness aufzubauen. Erst dann stellt sich die Freude ein, die diese Tätigkeiten schenken können. Im Fall des Glücks braucht es den Aufbau von mentaler Fitness, um die Wege zum Glück mit voller Energie gehen zu können. Drei Übungen haben sich dabei als besonders wirksam erwiesen. 

1. Die Dankbarkeits-Übung hilft Gutes erkennen 

Die Dankbarkeitsübung hilft das Glück, das Sie erfahren, auch tatsächlich zu registrieren und anzuerkennen. Menschen, die an einen personalen Gott glauben, wie Juden, Muslime, Christen oder andere, tun sich leichter, dankbar zu sein. Häufig gehören überlieferte Dankgebete schon zur religiösen Praxis. Außerdem können sie ihrem Gott für das erlebte Gute danken, statt einem abstrakten Zufall gegenüber dankbar zu sein. Aber selbst gläubige Menschen müssen wie alle anderen über die Schwelle der Selbstverständlichkeit treten und das Gute anerkennen, das da ist.  

Das warme Bett, in dem man aufwacht, das Dach über dem Kopf, der Kaffee, den man beim Frühstück trinkt, das Essen im Kühlschrank und das gute Wetter vor der Haustür: All das ist im Quervergleich mit acht Milliarden Menschen keineswegs der Standard. Dankbarkeit ist somit der bewusste Akt anzuerkennen, dass etwas nicht selbstverständlich ist, sondern etwas Gutes, und das lässt sich üben. 

Viele Glaubensrichtungen und Religionen kennen das Dankgebet. Die positive Psychologie hat genau dieses Dankgebet in eine neutrale Übung verpackt: 

So einfach ist die Dankbarkeits-Übung 

  • Über einen Zeitraum von einer Woche schreiben Sie täglich abends drei gute Dinge auf, die an diesem Tag geschehen sind.  
  • Geben Sie jedem positiven Ereignis einen Titel. 
  • Beschreiben Sie die Begebenheit in ein paar Zeilen etwas detaillierter.  
  • Halten Sie fest, was Sie selbst dazu beigetragen haben. 

Zum Beispiel könnten Sie für ein gutes Essen danken, weil Sie statt in die nächstgelegene Pommesbude bis zum etwas weiter entfernten Biomarkt gegangen sind. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie diese Dinge von Hand in ein Tagebuch schreiben oder am Computer oder Mobiltelefon notieren. Wichtig ist nur, dass Sie es wirklich eine Woche lang machen oder auch länger. 

Entscheidend ist aber: Wie wirkt diese Übung? Martin Seligman und Kollegen haben diese im Vergleich mit unstrukturiertem Tagesbuchführen getestet und den Effekt auf die Psyche untersucht. Diese Dankbarkeitsübung sorgt auch bei einmaliger wöchentlicher Anwendung über einen Zeitraum von sechs Monaten für einen nachweisbaren stimmungsaufhellenden Effekt, der der niedrigschwelligen Gabe von Anti-Depressiva entspricht. 

2. Der Selbst-Empathie-Brief federt Frust ab 

Der Selbst-Empathie-Brief hilft, die Hindernisse und Belastungen, die das Glück mindern, anzuerkennen und emotional zu verarbeiten, statt sie zu ignorieren oder zu verdrängen. 

In schwierigen Phasen von Stress oder Druck sowie bei Konflikten ist es mitunter das Beste, einem Freund oder einer Freundin sein Herz auszuschütten. Und dabei allen Frust und alle Angst, Wut und Trauer auszudrücken. Im besten Fall erfahren Sie in diesem Gespräch Annahme, Verständnis und Trost. Nur ist ein solcher emphatischer Freund, dem Sie all Ihr Leid klagen können, nicht immer verfügbar. 

Was sehr wohl verfügbar ist und in ähnlicher Weise wirksam, sind Stift, Papier und die Bereitschaft, die eigenen Gefühle und Gedanken auszudrücken und zu reflektieren, anstatt sie zu verdrängen. Eine wirksame Form, dies zu tun, ist der sogenannte Selbst-Empathie-Brief (Self-Compassion-Letter). Die Psychologin Kristin Neff hat diese Strategie entwickelt und deren Wirksamkeit nachgewiesen. 

So verfassen Sie einen Selbst-Empathie-Brief 

  • Fokussieren Sie sich auf eine konkrete Situation in Ihrem Leben, die Sie belastet.  
  • Es spielt keine Rolle, ob diese Situation innere oder äußere Konflikte betrifft.  
  • Nehmen Sie sich gezielt eine Viertelstunde und schreiben Sie in dieser Zeit alle Gedanken und Gefühle auf, die Sie bewegen.  
  • Optional: Nehmen Sie dabei die Position eines wohlwollenden Freundes ein, der Ihre Situation ohne Beurteilung, aber mit Empathie und Verständnis kommentiert. 
  • Schreiben Sie auch weiter, wenn Ihre Gedanken stocken, sich wiederholen oder abschweifen.  
  • Wiederholen Sie diese Übung vier Tage lang. 

3. Das positive Zukunftsbild

Dankbarkeit und Selbst-Empathie helfen uns in einen positiven Zustand zu kommen, indem sie den Fokus auf das legen, was ohnehin bereits gut läuft, beziehungsweise indem sie helfen, unsere Gefühle zu bewältigen. 

Auf dieser Basis können wir positive Zukunftsvorstellungen leichter entwickeln: Belastende Emotionen oder Stress verengen unseren Fokus. Positive Zustände erweitern unsere Perspektive und erleichtern den Zugang zu Ressourcen wie Kreativität oder Flexibilität. Das positive Zukunftsbild hilft, sich das Glück konkret auszumalen, das durch eigenes Zutun, fremde Unterstützung und günstige Entwicklungen entstehen könnte. 

Schreibübung hilft weiter 

Es wird nun nicht mehr überraschen, dass wir auch solche positiven Zukunftsbilder trainieren können und das wiederum durch eine entsprechende Schreibübung. Sie wurde unter der Bezeichnung „My Best Self“ von den Psychologen King, Burton und Sin entwickelt und im Vergleich zu reinen Tagebuchnotizen ausgewertet. 

Die Testpersonen sollten an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen über eine festgelegte Zeit lang aufschreiben, wie sich ihr Leben in einem konkreten Bereich bis zu einem konkreten Zeitpunkt in der Zukunft positiv aus der aktuellen Situation heraus entwickeln könnte. Wichtiger war dabei, im Schreibfluss und damit in der Haltung einer positiven Vorstellung zu bleiben, als einen perfekten Plan zu entwickeln. Diese Übungen hatten zum Ergebnis, dass die Testpersonen sich deutlich besser fühlten.  

Es fällt auf, dass diese Übung bereits die wesentlichen Kriterien der effektiven Zielsetzung nach der SMART-Formel beinhaltet: Diese Schreibübung führt zu spezifischen, attraktiven und terminierten Zukunftsbildern, die zu messbaren und realistischen Zielen weiterentwickelt werden können 

So geht’s  

  • Reservieren Sie sich 20 Minuten Zeit. 
  • Optimal an vier aufeinanderfolgenden Tagen. 
  • Wählen Sie einen Lebensbereich aus dem Arbeits- oder Privatleben. 
  • Legen Sie einen Zeitraum fest (eins, fünf oder zehn Jahre). 
  • Versetzen Sie sich in Gedanken konkret an einen bestimmten Ort und Zeitpunkt in der Zukunft. 
  • Vergegenwärtigen Sie sich diese Situation mit allen Sinnen.  
  • Und stellen Sie sich dann vor, dass sich der gewählte Lebensbereich optimal, bestmöglich entwickelt hat, durch den Einsatz Ihrer persönlichen Stärken, die Nutzung von Chancen, durch die Unterstützung Ihres Umfeldes und das nötige Quäntchen (Zufalls-)Glück. 
  • Schreiben Sie dann 15 bis 20 Minuten auf, was sich alles positiv entwickelt hat und wie Sie sich fühlen. 
  • Wenn Ihnen gerade nichts einfällt, dann schreiben Sie trotzdem weiter und drücken aus, was Ihnen an Fragen oder Gedanken oder Gefühlen durch den Kopf geht. 
  • Nach dem Schreiben legen Sie ihre Notizen weg. 
  • Wiederholen Sie diese Übung an den drei folgenden Tagen mit anderen Lebensbereichen. 

So funktioniert das Happiness-Workout praktisch 

Wie man sieht, ist keine der vorgestellten Übungen „Raketen-Wissenschaft“. Dennoch sind jede einzelne und auch die gemeinsame Grundidee des expressiven Schreibens wissenschaftlich fundiert und getestet. 

Es ist sinnvoll, diese drei Übungen zu einem einzigen Workout zusammenzufassen, das Dankbarkeit, Emotionsbewältigung und Hoffnung nacheinander trainiert. Pro Übung sind zwanzig Minuten empfehlenswert. 

Folgende drei einfachen Schlüsselfragen bringen die Übungen auf den Punkt: 

  • Wofür bin ich dankbar? 
  • Worüber verspüre ich in Trauer, Angst, Wut oder Ablehnung? 
  • Wie würde eine Zukunft aussehen, in der ich wirklich glücklich bin? 

Es ist sinnvoll, sich diese Fragen entweder ganz allgemein zu stellen oder eben bezogen auf bestimmte Themen. Das können etwa die verschiedenen Lebensbereiche wie Arbeit und Privates sein, ebenso unterschiedliche Beziehungen zu sich selbst, Familie und Freunden oder auch Facetten des Glücks wie Sinn und Erfolge. 

Michael Stief (58) ist Experte für Positive Kommunikation, Teamwork & Führung und Gründer des Beratungsnetzwerks POSITIVE HR. MANAGEMENT (positive-hr.de)

Pausenprofi

8 Gründe, warum wir unser Herz nicht überhören sollten

In Spannung und Entspannung liegt die Stärke des Herzens. Das Herz pumpt in einem durchschnittlichen Leben 200.000 Tonnen Blut. Das funktioniert jedoch nur, wenn es sich regelmäßig nach der Spannung wieder entspannt. Die geniale Pumpe schafft durchschnittlich 4 Milliarden Herzschläge, das sind ca. 100.000 mal pro Tag. Das Herz pumpt so ca. 15 Schwimmbäder voll. Der Blutdruck kann 10 Meter hoch spritzen. Unsere Lebenspumpe ist der beste Lehrmeister, wie man Höchstleistung erbringt. Doch der Weg zur Höchstleistung führt immer über Entspannung.

#1 GOTT WAR AUCH EIN PAUSENPROFI.

Im Schöpfungsbericht lesen wir (1. Mose 2), dass er am siebten Tag das „Werk“ mit Ausruhen vollendete. „Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk erschaffen hatte.“ Auf Ruhen, Ausruhen, Entspannen, Pausieren, Relaxen, Innehalten, Sein Lassen, Hängen Lassen liegt Gottes Segen – also das Gute, das Beste von Gott! Gesegnete Langeweile, geheiligtes Nichtstun.

#2 WANDERER, AUTOFAHRER UND SÄNGER LEBEN VON GEZIELTEN PAUSEN.

Es ist selbstverständlich für jeden kulinarischen Genießer: zwischen Apéro und Grillade ein Päuschen. Nach dem feinen Essen ein Päuschen. Nach dem Dessert ein Absackerl. Fresssäcke wissen nichts von dem. Sie sind Analphabeten bezüglich des Pausierens. Für Politiker, Börsianer und CEOs scheinen diese Grundsätze nicht zu gelten. Dranbleiben, bis der Deal perfekt ist, ist ihr Motto. Nur scheint mir, kommen wenige „perfekte Deals“ dabei heraus. Auch nicht, wenn die Ministerrunde mit den Spitzenberatern drei Tage und Nächte Resultate erzwingen. Ein Nickerchen braucht jede(r). Ohne kommt wenig Wirkungsstarkes heraus.

#3 KRAMPFER UND WORKAHOLICS FINDEN PAUSEN UNNÜTZ.

Die Zeit drängt. Pausen sind etwas für Schmalbrüstige, für Faule und andere Weichlinge. Durchziehen und Durchhalten ist ihre Königsdisziplin. „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ ist ihr Motto. Das Magazin Fokus nannte es 1997 etwas anders: „Zuerst die Arbeit, dann kein Vergnügen.“ Wer nämlich keine Pause macht, verliert die Fähigkeit, sich zu vergnügen und auszuruhen – und arbeitet darum einfach weiter. Sich einfach mal gehen lassen, gibt es nicht. Sie haben es verlernt oder sich abgewöhnt, was sie als Kinder noch konnten.

#4 WER PAUSEN MACHT, HAT MEHR VOM LEBEN.

Pausenzeit ist Lebenszeit. Ob bei der Arbeit oder in der Freizeit. Brachzeiten für den Boden sind in der Landwirtschaft die Regenerationszeiten, die die Natur braucht, um später wieder Frucht zu bringen. Dies – so meinen wir – können wir uns aus Leistungs- und Renditegründen fast nicht mehr leisten. Deshalb übergehen viele diesen natürlichen Kreislauf und erpressen stattdessen die Schöpfung durch Überdüngung.

#5 JA, ES GIBT EINEN NUTZEN UNGENUTZTER ZEIT.

Wer das nicht begreifen will, ist ein Getriebener. Da ändert sich nichts dran, ob ich Christ oder Atheist bin, Pastor oder Brotverkäufer, Handwerker oder Intellektueller. Der gute Zweck, die gnadenschwülstigste Rede oder „Ich bin halt ein leidenschaftlicher Typ“ ändern nichts daran. Getriebe ist getrieben. Dazu kommt, dass der Möglichkeits-, Bedürfnis- und Temporausch das Ganze nicht vereinfacht. Auch ist das Smartphone manchmal gar nicht so smart für unsere Pausenfähigkeit und für das Herunterfahren.

#6 DIE KLUGHEIT DES „RESSOURCENMODELLS NATUR” NUTZEN.

Natürlicher werden, macht wirkungsstärker, produktiver und kreativer. Das Ressourcen-Modell Natur baut auf einen hochintelligenten Ausgleich zwischen schöpfen und schöpferisch sein, empfangen und geben, Spannung und Entspannung, ruhen und arbeiten. Pausen sind der Schlüssel für gesunde Produktivität.

#7 PAUSENLOSE VERLIEREN DEN ZUGANG ZU SICH SELBST.

Pausenlose überhören nach und nach die inneren Impulse und die körperlichen Signale im Alltag. Dadurch verlieren sie den Zugang zu sich selbst und liefern sich den Ansprüchen, Zielen und Erwartungen des Umfelds aus. Pausen stärken das „Bei-sich-Sein“ und bewirken, dass wir nicht Spielball von Umfeld und Situation werden. Wir müssen uns von Aufgaben lösen können, damit Seele und Geist das Erlebte zusammenfassen, verarbeiten und sortieren können. Wer genug und richtig Pausen macht, schafft sich Kraft und die nötige Distanz, um fokussiert weiterzumachen. Pausenlose verzetteln sich viel mehr und müssen durch mehr Anstrengung vieles wettmachen.

#8 ES IST ALSO GUT, WENN WIR …

1. Signale beachten, wie Abschweifen, nachlassende Konzentration, Tippfehler, keine Lust, aufzustehen oder aufs WC zu gehen, übermäßiges Checken der Mailbox oder von Facebook, Gedankensackgasse, Kreativitätseinbruch, viele Worte – wenige Entscheidungen, Verzettelung usw.
2. Regelmäßige Pausen am Tag, in der Woche, im Monat und im Jahr installieren.
3. Pausen neu bewerten: Ausklinken, Ausruhen, Schöpfen, Regenerieren, Abschalten, Entspannen sind die Quelle für Leidenschaft, Lebens- und Schaffenslust, für Produktivität und Leistungsfähigkeit. Brauchen Sie ein neues Motto? Wie wär‘s mit „Schöpfen statt erschöpfen“?

Und jetzt reicht es: genug von Pausen geschrieben – ich lege nun die Beine hoch!

Georges Morand (60) ist Coach, Trainer, Speaker, Ehemann, Großvater und Autor von „Mach Dünger aus deinem Mist“. www.morandcoaching.ch

Weiterkommen und Entspannen:
www.manana-kompetenz.de

Einfluss nehmen und gestalten

Wie kommen Männer im Leben voran? Indem sie die Kunst der Selbstführung einüben. Ein Gespräch mit Thomas Härry, dem Autor des Buches „Die Kunst sich selbst zu führen“.

Pastor Bill Hybels hat schon vor Jahren gesagt, die Führungsaufgabe bestehe zu rund 50% aus Selbstführung. Würden Sie beipflichten?

Es scheint mir noch fast zu tief angesetzt. Eigentlich hat fast jede Situation, in der wir Verantwortung tragen, mit Aspek-ten von Selbstführung zu tun.

Warum ist Selbstführung derart wichtig?

Weil ich immer die erste Person bin, die agiert. Ich agiere und reagiere in meinem Kontext – in der Familie oder im Job. Dabei bin ich fortlaufend daran, Entscheidungen zu treffen – oft auch unbewusst.

Warum tun sich Menschen mit Selbstführung so schwer?

Eine erstaunlich große Zahl von Menschen ist nicht darin geübt, sich selbst zu reflektieren. Sie sind es nicht gewohnt, hinzuschauen und eigene Anteile zu erkennen. Sie verpassen es, aktiv zu gestalten und lassen sich stattdessen einfach treiben, ohne zu hinterfragen.

Was ist Ihr Verständnis von Selbstführung?

Es geht um das Zusammenspiel von Verantwortung und Freiheit. Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich mache. Für mein Denken, Fühlen, Reden. Und ich lebe die mir geschenkte Freiheit: Ich nutze meinen Gestaltungsrahmen. Viele Leute sagen: „Weißt du, in meinem Umfeld geht das gar nicht.“ Es wird zum Killersatz, aber auch zur Ausrede: „Ich kann hier gar nicht gestalten.“

Wie haben Sie die Wichtigkeit der Selbstführung in Ihrem Leben entdeckt?

Vor allem in Konfliktsituationen, besonders in der Ge-meindearbeit. Beim Leiten von Menschen. Überall wo es verschiedene Interessen und Missverständnisse gibt. Und im Umgang mit mir selbst, mit meiner überbordenden Ten-denz, zu viel zu wollen. Hier galt und gilt es, zu lernen, mich einzuschränken. Zu lernen, am rechten Ort „Nein“ zu sagen.

Haben Sie ein aktuelles Beispiel, das Sie selbst gerade fordert?

Ein Veranstalter fordert immer mehr Leistungen für densel-ben Preis. Wie kann ich diesen Punkt ansprechen und damit den negativen Gefühlen, ausgenutzt zu werden, vorbeugen? Wenn ich mich hier nicht selbst gut führe, verlasse ich am Ende die Veranstaltung mit der „Faust in der Hosentasche“ und bemitleide mich als ausgenutztes Opfer.

Man sollte sich also nicht in der Opferrolle suhlen?

Ja. Absolut!

Von der Kanzel höre ich sonntags: Überlass die Verantwortung für dein Leben Gott. Steht Selbststeuerung nicht im Konfl ikt zu „Dein Wille geschehe“?

Aus meiner Sicht nein. Gott hat es off enbar so gewollt, dass der Mensch gestaltet, entscheidet, ordnet. Es ist ein Ausdruck davon, Gott nicht ernstzunehmen, wenn wir diese Verant-wortung von uns weisen. Es ist eine fromme Form der Verweigerung, wenn wir die Verantwortung Gott abschieben.

Sie ermutigen dazu, „aus Gottes Ressourcen zu schöpfen“. Wie tut man das?

Zum einen, indem ich überall den Raum einnehme, den Gott mir sowieso schon gegeben hat. Er erlaubt mir, in Situation nach bestem Wissen und Gewissen Einfl uss zu nehmen für das Gute. Zum anderen ganz konkret überall dort, wo ich schwierige Entscheide zu treffen habe. Wo es mich etwas kostet, kann ich Gott bitten, mir den Mut zu schenken, mich nicht zu verbiegen.

Sehr spannend fi nde ich den Ansatz, dass wir manchmal nur zwischen „Falsch“ und „Falsch“ auswählen können. Was meinen Sie damit?

Das beste Beispiel dafür ist Dietrich Bonhoeff er, der sich entscheiden musste, sich mit Gewalt gegen das verheeren-de Hitlerregime zu stemmen und sich dadurch schuldig zu machen. Oder um seiner Sicherheit willen nichts zu unternehmen, während viele weitere Menschen ihr Leben lassen. Beide Optionen sind letztlich falsch.

Und wie kann ich damit umgehen, wenn scheinbar jede Option falsch ist?

Einige Kriterien können helfen: Welchen Weg erachte ich intuitiv als den richtigen? Darauf alleine würde ich mich  jedoch nicht zu sehr stützen. Wichtig sind auch gute Ratgeber, weise Mitmenschen, die mich unterstützen. Die Bibel und ihre Grundwerte können zudem als Grundlage zur Einschätzung dienen. Und dann: Mach nicht nichts! Entscheide, etwas zu tun! Du musst am Ende nicht in jedem Fall wissen, ob es richtig oder falsch ist. Überlass Gott das Urteil.

Sind nicht einige Leute auch aus Angst, dass Gott eines Tages mit uns abrechnen wird, blockiert?

Wer Angst hat, Fehler zu machen, bildet sich ein, ohne Feh-ler leben zu können. Das hat viel mit falschen Menschen- und Gottesbildern zu tun. Männer müssen manchmal aus ihrer Komfortzone geholt werden.

Sie schreiben, wir seien von Gott nicht nur begnadigt, sondern auch ermächtigt. Was heißt das praktisch?

Ich darf mir eine Meinung bilden, entscheiden und vor-wärtsgehen. Natürlich in einem gewissen Rahmen. Er-mächtigt zu sein, heißt gestalten. Der Mensch darf Einfl uss nehmen. Wie es im Schöpfungsbericht heißt: „Du sollst herrschen!“ Mach etwas, du darfst, es ist okay!

Warum sollten Männer Ihr Buch lesen?

Weil wir in einer Zeit leben, in der Männer ganz viel der Ermächtigung über Bord geworfen haben. Es gibt viele ge-schwächte Männer, die angepasst leben, die nur ihren Frei-zeit- oder Karrierebereich aktiv gestalten. In den anderen Bereichen erdulden sie bloß und schwimmen mit. Ich wün-sche mir, dass Männer mutig ihr gesamtes Leben als einen großen Garten sehen, den sie bewirtschaften können.

Herzlichen Dank für das Gespräch! 

Stefan Gerber ist Theologe im Bundes-Verlag (Schweiz), Leiter der Netzwerk-Kirche „gms – gospel movement seeland“ und freiberufl ich als Seminarleiter und Coach im Bereich Life-Balance www.motivation-training.ch tätig. Er ist verheiratet mit Brigitte Gerber-Urfer und Vater von Joy Nina (11) und Janosch Noah (8).

Gewinnspiel

Von der Kunst sich selbst zu führenUnter allen, die unter diesem Artikel ihre Erfahrung mit Selbstführung schildern, verlosen wir eins von drei Exemplaren des aktuellen Titels von Thomas Härry „Von der Kunst sich selbst zu führen„.