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Reto Kaltbrunner: Gott will echte Kerle!

Männer lieben das Abenteuer. Echter Glaube muss daher für sie etwas von Abenteuer und Leidenschaft atmen.

Christliche Männer sind Warmduscher. Sie haben keine Ecken und Kanten, keine eigene Meinung. Ihr größtes Abenteuer besteht darin, sonntags die Predigt aufzuzeichnen. Oder die Kollekte einzusammeln. Ihr Leben ist langweilig und eintönig.“ Hast du solche Sätze auch schon gehört? Oder hast du dich schon dabei erwischt, wie du solche Gedanken hattest?
Christen waren tatsächlich ein Grund, wieso ich keine Freundschaft mit Gott haben wollte. Insgeheim dachte ich, dass ich auch „so“ werden müsste, wenn ich mein Leben Gott übergeben würde. Davor hatte ich Angst. Es pumpte zu viel Leben in meinen Adern, als dass ich einen so angepassten und unspektakulären Lebensstil annehmen würde.

Dann war da dieser Bibelvers aus Römer 8,29, der Menschen auffordert, Jesus ähnlicher zu werden. Dieser Satz hat mir den Weg zum Himmel versperrt. Kein Wunder, denn ich habe ihn selbst gedeutet – und völlig falsch verstanden. Heute lasse ich mir die Bibel vom Heiligen Geist erklären, damals nicht. Mein Bild von Jesus war geprägt von den Geschichten mit den Schafen, dem toten Körper am Kreuz (wer interessiert sich schon für einen toten Gott?), der damit verbundenen Selbstaufgabe und einem auf Birkenstock basierendem Kleidungsstil. Wer möchte einem solchen Jesus ähnlich werden? „Ich nicht!“, dachte ich.

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